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Leistungssteigerung
durch Aktiv-Wach-Hypnose
Befragt man erfolgreiche Sportler nach ihrem mentalen Zustand während
der sportlichen Höchstleistung, beschreiben sie diesen häufig
folgendermaßen: „Es ging ganz von ihn selbst.“ – „Es war,
als würde ich mir zuschauen.“ – „Es lief einfach.“ Zustände,
die wir in der Sportpsychologie "Trance" oder "Flow-Erlebnis"
nennen.
Solch
einen mentalen Zielzustand erreicht man durch das optimale Bündeln von
Aufmerksamkeit. Diese Form fokussierter Aufmerksamkeit wird bei der
Aktiv-Wach-Hypnose in Verbindung mit körperlicher Aktivität am
Ergometer trainiert. Herkömmliche Anwendungen des mentalen Trainings
erfolgen im Entspannungszustand. Die Aktiv-Wach-Hypnose hingegen
verbindet den mentalen Zielzustand mit sportlicher Bewegung und ist
somit besonders effektiv zur mentalen Leistungssteigerung von Sportlern
einsetzbar.
In
den 70er Jahren wurde dieses Verfahren durch ein Forscherteam um die
ungarische Professorin Dr. E. Bányai an der Stanfort Universität
entwickelt. Dr. G. Biró (Budapest/Ungarn) erweiterte es für den
Bereich des Spitzensports und führte so u. a. den ungarischen Kajak
4er 1988 in Seoul zur olympischen Goldmedaille.
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